Die erfolgreiche Aufzucht von Cannabis beginnt bereits in der Keimphase. Dabei spielt ein entscheidender Faktor eine besonders wichtige Rolle: das Licht. In diesem Artikel erfährst du, wie Licht und Keimung zusammenhängen und wie du mit der richtigen Beleuchtung deine Cannabis-Sämlinge optimal unterstützen kannst.

Warum ist Licht für Cannabis-Sämlinge so wichtig?

Licht ist ein zentraler Reiz, der zahlreiche biologische Prozesse in Pflanzen beeinflusst. Bei der Cannabis-Pflanze ist dies nicht anders. Schon in der Keimphase beginnt das kleine Pflänzchen, auf Licht zu reagieren. Dabei entscheidet die Qualität, Intensität und Dauer des Lichts darüber, wie gesund und kräftig die Sämlinge heranwachsen.

Während der Keimung selbst benötigen die Samen zwar noch kein Licht – sie keimen meist im Dunkeln. Sobald jedoch die ersten Keimlinge erscheinen, beginnt das Spiel zwischen Licht und Keimung. Die Jungpflanzen brauchen dann sofort eine Lichtquelle, um Photosynthese betreiben zu können und nicht zu vergeilen (unnatürlich in die Höhe zu schießen).

Die richtige Lichtquelle für die Keimlingsphase

Nicht jedes Licht ist gleich gut geeignet. In der frühen Phase der Cannabiszucht sollten Grower auf spezielle Lichtquellen setzen, die ein breites Spektrum, vor allem im blauen Bereich (etwa 400–500 nm), abdecken. Dieses Spektrum unterstützt das kompakte und gesunde Wachstum von Sämlingen.

Beliebte Lichtquellen für diese Phase sind:

  • LED-Growlampen: energieeffizient, spektrumsanpassbar, geringe Wärmeentwicklung

  • Leuchtstoffröhren (CFLs oder T5): günstig und ausreichend für kleine Setups

  • Metallhalogenlampen (MH): stark, aber erzeugen viel Wärme

Die Beleuchtung sollte täglich zwischen 16 und 20 Stunden aktiv sein, um das Wachstum zu fördern.

Fehler vermeiden: Zu viel oder zu wenig Licht

Das Gleichgewicht zwischen Licht und Keimung ist sensibel. Zu wenig Licht führt dazu, dass die Sämlinge schwach, lang und instabil werden. Zu viel Licht oder Hitze hingegen kann die jungen Pflanzen verbrennen oder austrocknen.

Ein idealer Abstand zwischen Lampe und Pflanze liegt – je nach Lampentyp – bei etwa 20–40 cm. Achte dabei stets auf die Temperatur und beobachte die Reaktion deiner Pflanzen. Wenn sich die Blätter nach oben rollen oder gelb werden, ist oft die Lichtintensität zu hoch.

Fazit: Licht und Keimung richtig aufeinander abstimmen

Licht und Keimung: So beeinflusst die Beleuchtung deine Cannabis-Sämlinge Licht– diese Erkenntnis ist essenziell für jeden erfolgreichen Grow. Die korrekte Beleuchtung in der frühen Phase legt den Grundstein für eine gesunde, kräftige Pflanze mit hohem Ertragspotenzial.

Wer die Bedürfnisse seiner Sämlinge versteht und entsprechend beleuchtet, wird mit vitalen Pflanzen belohnt, die bereit für die nächste Wachstumsphase sind. Beachte also immer: Ohne das richtige Licht – kein guter Start für deine Cannabiszucht!

 

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